Julia Dorothea von Schottky

Ich interessiere mich für die Interaktion zwischen Kunstwerk und Betrachtenden, die unterschiedliche Wirkungen entfalten und vom ersten Oberflächenreiz in die Tiefe füh- ren kann. Meine haptisch erfahrbaren Installationen stellen Bezüge zur Mythologie, vermeintlich alltäglichen Gegebenheiten und aktuellen Forschungen her. Die Frage nach dem Klang der Birkenrinde führte mich zu einem Erbstück – einer Postkarte von 1915 – und darüber zu Themen der Epigenetik: Was wurde uns mitgegeben und was möchten wir behalten? Die Birke ist zentrales Objekt, eine Pflanze mit großer Heilkraft, Symbolik, vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und spannenden biologischen Eigenschaften.

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